Ramón Ortega Quero — Oboe
Georg Arzberger — Klarinette
Dag Jensen — Fagott
Wolfgang A. Mozart
Divertimento aus KV 229/439b für Oboe, Klarinette und Fagott
Olav Berg
Vertigo für Fagott solo
Jacques Ibert
Cinq Pièces für Oboe, Klarinette und Fagott
Igor Strawinsky
Three Pieces für Klarinette solo
Erwin Schulhoff
Divertissement für Oboe, Klarinette und Fagott
Ludwig v. Beethoven
Duo C-Dur WoO 27
Sandor Veress
Sonatina für Oboe, Klarinette und Fagott
Benjamin Britten
6 Metamorphosen nach Ovid op.49 für Oboe solo Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento aus KV 229/439b
Bläserpasticcio
Bei unserer Matinee geben drei hochdekorierte Ausnahmemusiker ihre Visitenkarten im Weißen Saal ab. Zu ihren Auszeichnungen zählen mehrere Preise beim renommierten ARD-Wettbewerb. Ramón Ortega Quero wirkt mittlerweile als Solooboist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, seine Kollegen sind Professoren an der renommierten Münchner Musikhochschule. Ihr originelles Programm zeigt auf, mit wieviel Interesse und Hingabe sich bedeutende Komponisten den Holzblasinstrumenten gewidmet haben und welch kostbare Raritäten dabei entstanden sind. Lassen Sie sich vom Einfallsreichtum von Mozart, Strawinsky, Britten und Co überraschen!
Termine und Karten
Sonntag, 11. April 2027, 11:00 Uhr
Weißer Saal im Neuen Schloss Stuttgart
Besetzung
Ramón Ortega Quero
Ramón Ortega Quero gilt als einer der interessantesten Musiker seiner Generation und in seinem Fach zu den weltweit gefragtesten Instrumentalisten. Internationale Aufmerksamkeit erreichte der junge Spanier erstmals, als er im Jahr 2007 den 1. Preis beim ARD-Wettbewerb in München gewann.
Am Konservatorium seiner Heimatstadt Granada hatte Ramón Ortega Quero schon früh seine Ausbildung bei Miguel Quirós begonnen und wurde als Zwölfjähriger ins Andalusische Jugendorchester aufgenommen, im Jahr 2003 dann in Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra.
Von 2004 bis 2008 studierte er bei Prof. Gregor Witt, dem Solooboisten der Staatskapelle Berlin, an der Musikhochschule Rostock.
Im Frühjahr 2008 wurde er zum Solo-Oboisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons gewählt.
Ramón Ortega Quero ist auf den wichtigsten Bühnen Europas zu Gast. So konzertierte er in den vergangenen Spielzeiten bei zahlreichen, namhaften Orchestern, darunter dem Konzerthausorchester Berlin, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Sinfonieorchester Basel, dem Züricher, dem Wiener und dem Münchner Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam, dem Nagoya Philharmonic Orchestra oder dem São Paulo Symphony Orchestra.
Georg Arzberger
Georg Arzberger war bereits während seiner Schulzeit Jungstudent bei Harald Harrer am Leopold-Mozart-Konservatorium bzw. der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg, bevor er 2001 sein Studium bei Martin Spangenberg an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar aufnahm. Schon in seinen Studienjahren wurde er mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet und ist Träger des Kulturförderpreises seiner Geburtsstadt Aichach.
Nach seinem Studium war er von 2006 bis 2017 im Orchester der Deutschen Oper Berlin, zuletzt als Soloklarinettist tätig. Seine Orchestertätigkeit führte Arzberger in zahlreiche bedeutende Säle dieser Welt und ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit vielen namhaften Dirigenten. Georg Arzberger ist seit dem Sommersemester 2019 Professor für Klarinette an der Hochschule für Musik und Theater München und lehrte zuvor ab 2017 in gleicher Funktion an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Ein weiterer wichtiger Teil seiner Tätigkeit war und ist schon immer die Kammermusik.Er arbeitet mit renommierten Musikern wie Wen-Sinn Yang, Ingolf Turban, dem Mandelring Quartett, Dag Jensen, Andrea Lieberknecht und Julian Riem zusammen.
Dag Jensen
Dag Jensen wurde in Horten/Norwegen geboren. Bereits mit 16 Jahren bekam er seine erste Anstellung als Kontrafagottist beim Philharmonischen Orchester Bergen. Neben seiner Orchestertätigkeit setze er seine Studien bei Prof. Klaus Thunemann in Hannover fort. Jensen war Solofagottist der Bamberger Symphoniker und des WDR-Sinfonieorchesters. Seit dessen Gründung im Jahre 2003 war er bis 2005 Solofagottist im Luzern Festival Orchestra unter Claudio Abbado. Auch Seiji Ozawa holte ihn als Solofagottist in sein Saito Kinen Festival Orchestra.
Dag Jensen war zweimaliger Gewinner des ARD-Wettbewerbs in München, 1984 und 1990. In Deutschland und im Ausland musizierte er als Solist mit zahlreichen Orchestern. Bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland, u.a. der Schubertiade in Feldkirch/Österreich, Spannungen – Musik im Kraftwerk in Heimbach und bei Glasbeni September in Maribor/Slowenien ist er regelmäßig zu Gast.
Zunächst in Hannover tätig, ist er seit 2011 Professor für Fagott an der Musikhochschule in München.