Xenon Saxophonquartett:
Lukas Stappenbeck, Anze Rupnik, Sandra Rijavec, Benjamin Reichel
Andreas Mildner — Klavier
Sergei Rachmaninow
Sinfonische Tänze op. 45
Eugène Bozza
Andante et Scherzo
Darius Milhaud
Scaramouche
Giacomo Puccini
Tango Nuevo
Saxophonsinfoniker
„Ich war zutiefst beeindruckt von der musikalischen Ausdruckskraft und der technischen Perfektion des Xenon Quartetts!“ Mit einem fulminanten Auftritt bei der Musikalischen Akademie haben die Xenon-Saxophonisten vor zwei Jahren bewiesen, dass diese enthusiastische Äußerung von Günther Pichler, dem langjährigen Primarius des berühmten Alban Berg Quartetts, absolut zutreffend ist. Überzeugen Sie sich also auch bei ihrem zweiten Auftritt in unserer Reihe von der Musikalität und Spielfreude, der Virtuosität und klanglichen Vielfalt der Xenons, die mit Rachmaninows Sinfonischen Tänzen überall bereits Furore gemacht haben!
Termine und Karten
Sonntag, 9. Mai 2027, 11:00 Uhr
Weißer Saal im Neuen Schloss Stuttgart
Besetzung
Xenon Saxophon Quartett
„Ich war zutiefst beeindruckt von der musikalischen Ausdruckskraft und der technischen Perfektion“. Günter Pichler, mit dem Alban Berg Quartett international preisgekrönt, zählt das Xenon Saxophon Quartett zu den jungen Hoffnungsträgern der Kammermusikszene.
Seit seiner Gründung im Jahr 2010 führt das Ensemble in kontrastreichen Programmen Altes und Neues zusammen. So erklingen Uraufführungen neben vergessener Musik aus den letzten Jahrhunderten, klassische Streichquartette neben Originalliteratur für Saxophonquartett. Das Ensemble hat sich nach dem auf der Erde äußerst seltenen Edelgas Xenon benannt. In dessen Einatomigkeit findet es ein Bild für sein Ideal von Zusammenspiel und Ensembleklang. Graphisch symbolisiert auch die Initiale „X“, dass vier Individualisten, die die Leidenschaft für das Saxophon und für außergewöhnliche Quartettprogramme teilen, in intensiven Arbeitsprozessen zusammenkommen.
Gemeinsam entwickeln sie Interpretationen, die den Geist der ausgewählten Stücke bewahren und zugleich dem Ausdrucksverlangen der vier jungen Musiker entsprechen. Lukas Stappenbeck (Sopran), Anže Rupnik (Alt), Sandra Rijavec (Tenor) und Benjamin Reichel (Bariton) studierten bei Prof. Daniel Gauthier. Sie machten den Master of Music „Kammermusik“ sowie den Master of Music im Hauptfach „Neue Musik“ an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Darüber hinaus verdanken sie namhaften Musikern wichtige Anregungen und Erkenntnisse, etwa Günter Pichler vom Alban Berg Quartett, Ulrich Isfort vom Minguet Quartett, Heime Müller, dem ehemaligen Mitglied des Artemis Quartetts, Dirk Mommertz vom Fauré Quartett oder Hans-Dietrich Klaus und David Smeyers. Xenon arbeitet mit zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten zusammen und gibt neue Stücke für Saxophonquartett in Auftrag, z.B. bei Daniel Alvarado Bonilla, Damian Scholl oder Macarena Rosmanich. Außerdem erarbeitet es sich bereits existierende Stücke mit den Komponisten selbst, zuletzt mit Georg Friedrich Haas dessen Saxophonquartett. Das Xenon Saxophon Quartett, das Stipendiat und Sonderpreisträger des Deutschen Musikwettbewerbs war, spielt zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, wirkt an Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen mit, engagierte sich in Köln bei Yehudi Menuhinss LiveMusicNow und musizierte in diversen Radiosendungen (DLF, WDR, NDR, MDR, SWR). Zudem gewann das Xenon Quartett den 1. Preis und den Publikumspreis des „August Everding Musikwettbewerbs 2020 vom Münchener Konzertverein e.V.“. 2021 erschien die Debut-CD Dedicated to des Xenon Saxophon Quartetts bei GWK RECORDS.
Sergey Markin
Sergey Markin wurde 1989 in Kaliningrad geboren. Dort wurde er 2002 Stipendiat der Internationalen Vladimir Spivakov Wohltätigkeitsstiftung. Seine professionelle Ausbildung begann er am Kaliningrader Sergey Rachmaninow Musikcollege bei Prof. Vladimir Slobodjan. Danach setzte er seine Studien in Köln bei Prof. Vassily Lobanow fort und besuchte die Meisterklassen von Prof. Dmitry Bashkirov in Kaliningrad und Prof. Heni Siegfridsson an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano.
Der Pianist wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 1999 beim Wettbewerb Virtuosi per musica di piaanoforte in Ústí nad Labem in Tschechien und bei der International Balys Dvarionas Competition for Young Pianists and Violinists in Vilnius (Litauen), beim Blüthner Wettbewerb in Kaliningrad und beim Steinway Förderpreis in Düsseldorf .
Er war Stipendiat der DOMS Stiftung Basel und der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen. Als Solist und Kammermusiker gastiert er deutschlandweit. Beim Bayerischen und Hessischen Rundfunk sowie beim SWR und WDR liegen Aufnahmen von ihm vor.
Seit 2014 musiziert Markin regelmäßig mit dem Xenon Saxophon Quartett. Darüber hinaus gründete er 2026 mit dem Saxofonisten und Akkordeonisten Krisztián Palágyi das Tango Nuevo Sextett Ensemble 87, das in der Saison 2016/17 Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung war.