|
|
|
|
|
|
|
Nach dem Abitur studierte er bei Max Rostal und anschließend bei Sandor Vegh,
der ihn nachhaltig beeinflusste und bei dem er zur Bratsche wechselte.
Ausser Sandor Vegh waren es Cecil Aronowitz, Nathan Milstein und Zoltan Szekely,
die seinen Werdegang entscheidend mitprägten.
Hariolf Schlichtig war mehrfach Stipendiat und Preisträger verschiedener Stiftungen und
1979 wurde ihm der Musikpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf verliehen.
Noch vor Absolvierung seines Konzertexamens bekam er einen Lehrauftrag für Violine,
Viola und Kammermusik an der Musikhochschule Aachen, wo er anschließend von 1980
bis 1987 als Professor tätig war.
Seit 1987 ist er Professor für Bratsche und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater in München. Er gibt regelmäßig internationale Meisterkurse u. a. in England, Holland, Luxemburg, Italien, Schweiz, Frankreich und Deutschland. (z. B. Karl-Klingler-
Stiftung, Ticino Musica, Villa Musica)
Als Bratschist des Cherubini-Quartetts, dem er seit seiner Gründung 1978 angehörte, gewann er mehrere renommierte Wettbewerbe, u. a. den Grand Prix in Evian, und konzer-
tierte auf den bedeutendsten Konzertpodien in Europa und Japan, den USA und Kanada,
in Südamerika, Afrika, in den Musikzentren Asiens sowie auf zahlreichen Internationalen
Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Berliner Festwochen, dem Lockenhaus-
und Scheswig-Holstein-Festival.
Vielbeachtete CD-Aufnahmen mit Werken von Haydn, Schubert, Schumann, Mendelssohn-
Bartholdy, Othmar Schoeck und Siegfried Matthus liegen bei EMI-Electrola vor, Werke von
Aribert Reimann bei TUDOR und ORFEO.
Als Solist trat Hariolf Schlichtig u.a. in der Kölner Philharmonie, im Herkulessaal München,
im Conservatoire Brüssel, bei den Maifestspielen Wiesbaden , beim Beethovenfest in Bonn ,
in Sofia, Basel und Vicenza auf. Mit der Deutschen Kammerakademie unter Leitung von
Johannes Goritzki und dem Münchener Kammerorchester mit Christoph Poppen konzertierte
er auf den bedeutenden Podien Japans und Chinas. Bei TUDOR nahm er zusammen mit
dem Münchener Kammerorchester die Bratschenkonzerte von K. Stamitz, F.A. Hoffmeister
und C. F. Zelter auf.
Eine seit vielen Jahren intensive Zusammenarbeit verbindet ihn auf vielfältige Weise mit
Andras Schiff: solistisch unter dessen Leitung, in der Kammermusik und als Solobratscher
in dessen "Cappella Andrea Barca"
Ausserdem wirkte er mit bei den Internationalen Festivals in Edinburgh, Umea (Schweden),
Salon-de-Provence, Kuhmo (Finnland), Red Sea (Israel) , Schubertiade (Österreich),
Pfingstkonzerte Ittingen, Vicenza (Teatro Olimpico) , Athen, Osnabrück, Maribor und
Weimar.
Hariolf Schlichtig ist vielgefragter Kammermusikpartner u. a. von Tabea Zimmermann,
Leonidas Kavakos, Natalia Gutman und dem Alban Berg-Quartett, mit dem er im Mai 1998
in Europa (London, Paris, Madrid, Barcelona, Lissabon, Zürich, Wien, Köln, München)
und Jerusalem auf Tournee ging. Er ist Mitglied des Ensemble Villa Musica. Seine CD-Aufnahmen wurden mit dem Deutschen Schallplattenpreis, Diapason d' Or und dem
Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet.
|
|
 |
|
 |
|
Hariolf Schlichtig, Viola
Geboren 1950 in Tuttlingen,
erhielt Hariolf Schlichtig mit
5 Jahren ersten Geigen-
unterricht bei seinem Vater,
in dessen Kammerorchester
er bereits vielfach solistisch
hervortrat.
|
|
|
|
Klicken Sie diese Seite weg und Sie sind wieder auf der Startseite der Interpreten!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|