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1. Matinee Sonntag, 23. Oktober 2011, Weißer Saal, 11.00 Uhr
Klangzauber
Mozart hielt sein Quintett aus dem Jahr 1784 "für das beste, was er noch in seinem leben geschrieben habe" - kein Wunder angesichts der genialen Behandlung der fünf Instrumente, der feinen Textur des Werkes und seines unerschöpflichen Reichtums an farblichen Mischungen. In seinem Flöte-Fagott-Trio aus Bonner Jugendzeit zieht Beethoven alle virtuosen Register seines überschäumenden Talents. Französische Clarté und gallischer Esprit prägen gleichermaßen so gegensätzliche Werke wie Poulencs quirlig-witziges Trio aus dem Jahr 1926 und Saint-Saens' eher klassisch geformte Bläsercaprice aus dem ausgehenden 19.Jahrhundert.
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Ludwig van Beethoven
Francis Poulenc
Camille Saint-Saens
Wolfgang Amadeus Mozart
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Trio G-Dur für Flöte, Fagott und Klavier
Trio für Oboe, Fagott und Klavier
Caprice sur des Airs russes et danois
Quintett Es-Dur KV 452 für Klavier und Bläser
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Yuka Imamine, Klavier; Andrea Lieberknecht, Flöte; Ingo Goritzki, Oboe; Ulf Rodenhäuser, Klarinette; Johannes Hinterholzer, Horn; Dag Jensen, Fagott
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2. Matinee 20. November 2011, Weißer Saal, 11.00 Uhr
Klangzauber - Verklärte Nacht
Peter Tschaikowski gelingt in seinem Oeuvre stets die Synthese "westlicher" und bodenständig-russischer Elemente, so auch in seinem fulminanten Streichsextett "Souvenir de Florence" , einer lebensfrohen Huldigung des sonnigen Italien aus - gelegentlich eher schattiger - russischer Sicht. Das Weltall schimmert, Sterne blinken, der Mond "läuft über hohe Eichen". So ekstatisch endet Schönbergs Streichsextett "Verklärte Nacht", ein Gipfel spätromantischer Entwicklung des Komponisten und in der Stimmung des Fin de siècle im Jahre 1899 entstanden.
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Peter Tschaikowski
Arnold Schönberg
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Streichsextett d-moll op.70 Souvenir de Florence
Streichsextett op.4 Verklärte Nacht
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Nicolas Chumachenco, Katrin Melcher, Violine; Benjamin Rivinius, Nicola Birkhan, Viola;
Martin Ostertag, Frank-Michael Guthmann, Violoncello;
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