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Rivinius Klavierquartett

Das Rivinius Klavierquartett wurde 1995 gegründet und besteht aus den vier Brüdern Paul Rivinius (Klavier), Siegfried Rivinius (Violine) Benjamin Rivinius (Viola) und Gustav Rivinius (Violoncello).

Paul Rivinius studierte in Saarbrücken und Frankfurt Klavier und Horn. 1994 wechselte er in die Meisterklasse von Gerhard Opitz an der Münchener Musikhochschule und schloss dort seine Studien 1998 mit Auszeichnung ab. Bis 2010 unterrichtete er an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin.

Siegfried Rivinius studierte zunächst bei Henri Lewkowicz an der Musikhochschule des Saarlands und wechselte 1981 zu Ulf Hoelscher an die Musikhochschule Karlsruhe. Ab 1982 war er 1. Konzertmeister der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 1985 ist er als 1. Konzertmeister bei den Duisburger Philharmoniker (Orchester der Deutschen Oper am Rhein) engagiert.

Benjamin Rivinius studierte zunächst Violine und war im Bundesjugendorchester von 1993-97 als Konzertmeister tätig. Anschließend war er Mitglied des Gastav-Mahler-Orchesters und Solobratscher im European Union Youth  Orchestra. Von 1997-2003 studierte er Viola bei Hariolf Schlichtig in München. Nach Engagements als Solobratscher bei der Camerata Salzburg und beim Berliner Sinfonieorchester ist er seit 2005 Erster Solobratscher der Deutschen Radio Philharmonie (früher Rundfunk-Sinfonie-Orchester Saarbrücken).

Gustav Rivinius studierte bei Claus Kanngiesser in Saarbrücken, bei David Geringas in Lübeck, an der Juilliard School in New York bei Zara Nelsova und bei Heinrich Schiff in Basel. 1990 gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau. Dieser erstmalig an einen deutschen Musiker verliehenen Auszeichnung folgten zahlreiche Auftritte in bedeutenden Musikmetropolen im In- und Ausland. Seit 1998 ist Gustav Rivinius Professor an der Musikhochschule des Saarlandes.